Trailrunning Festival Salzburg 2019

 

Nachdem ich mich letztes Jahr bei diesem Bewerb verlaufen hatte, durfte ich heuer gratis starten und so stand ich gemeinsam mit meiner Schwiegermutter Lea am Start beim Festungstrail in Salzburg.

Vom Kapitelplatz in der Salzburger Altstadt ging es zuerst eine Runde rund um den Dom und danach begannen hunderte Stufen hinauf auf den Mönchsberg. Ich konnte mich gut vorne halten und auf den kleinen Trails flott laufen, ohne jedoch das Gefühl zu haben wirklich ans Limit zu gehen.

Hinter der Festung ging es wieder hinunter in die Altstadt und eine zweite Runde startete. Vor allem auf den kurzen, ebenen Stücken konnte ich ein gutes Tempo gehen, bevor am Ende ein brutaler Anstieg zur Festung Hohensalzburg erfolgte. Stufen und steile Rampen mussten erlaufen werden. Am Ende folgte noch eine Wendeltreppe in einen Turm, bis schlussendlich das Ziel erreicht wurde. Die knapp 15.5km schaffte ich in 1:09h, somit knapp eine halbe Minute schneller als im letzten Jahr und zufrieden mit Platz 6 war ich auch.


Heiterwanger Seelauf

 

Ein netter Ausflug ins Außerfern sollte es werden: der Start beim Heiterwanger Seelauf. Gemeinsam mit Lea, Nadia, Thomas Köll und Michael ging es über den Fernpaß und an die Startlinie eines knapp 10.4km langen, welligen Laufes.

Knapp 100m nach dem Start waren die ersten drei Positionen bezogen und hinter dem Führenden liefen zuerst Michael und dann ich unser Rennen. An dieser Reihenfolge sollte sich bis ins Ziel nichts mehr ändern. Zunächst ging es eine Forstraße am Südufer des Sees entlang, der Rückweg erfolgte im Norden des Sees auf einem wunderbar zu laufenden Waldweg voller Wurzeln. Die letzten drei Kilometer schließlich waren nochmals wellig auf Schotterstraßen.

Von Beginn an war ich auf Platz 3 gelegen, konnte auf Michael nie aufschließen, sah aber zumindest nach hinten auch relativ bald niemanden mehr. So lief ich ein konstantes Tempo und freute mich im Ziel über einen kleinen Präsentkorb mit Speck und Käse sowie einer Zeit von 38:57 min.

Insgesamt war es auch ein herrlicher Spätsommertag am See.


Achenseelauf 2019

 

Nach vielen Monaten der ruhigen, langen Läufe begann ich Anfang September wieder mit dem Aufbau des Tempos und war beim Achenseelauf sofort damit konfrontiert schnell zu laufen. Dank einer Einladung des "Running & Fitness"-Magazines durfte ich bei diesem Traditionslauf mitmachen und versuchte ein halbwegs angenehmes Tempo zu gehen, vor allem auch da die Bedingungen bei strömendem, kaltem Regen nur zum Laufen gut waren.

So ergab es sich, dass ich die erste, flach entlang des Sees zu laufende, Hälfte gemeinsam mit der kenianischen Führenden bei den Frauen lief, bis es dann auf der zweiten Hälfte sehr wellig, stufig und rutschig wurde. Dort konnte ich ein höheres Tempo gehen und auch noch auf andere Läufer einige Plätze gut machen.

Insgesamt finishte ich die 23.3 km nach 1:36 h und lief zufrieden ins Ziel in Pertisau. Die Geschwindigkeit war noch nicht ganz die erhoffte, aber erstens konnte ich erstmals diesen Traditionslauf ganz bestreiten und zweitens war die Grundlage für ein beginnendes Tempotraining gut.


Die Herausforderung Ultratrail

 

Hunderte Stunden war ich in den Wochen vor der Teilnahme am KAT100 in Fieberbrunn in den Bergen und im Gelände unterwegs gewesen, aber dennoch war an diesem Tag das Glück nicht auf meiner Seite. Die Herausforderung einen 100-Meiler zu schaffen war riesig, aber ich fühlte mich gut vorbereitet. Aufgrund zahlreicher Probleme stieg ich allerdings gemeinsam mit Benedikt nach knapp 91km und 5000hm bergauf aus dem Rennen aus.

Einen genaueren Bericht gibt es hier.


Bergmarathon Gmunden (6/7/2019)

 

Beim Bergmarathon-Klassiker im Salzkammergut war ich über 32km und 2500hm von Ebensee nach Gmunden im Einsatz und konnte am Ende den vierten Platz belegen. Einen Kurzbericht gibt es hier.


Stelvio Marathon (15/6/2019)

 

In Südtirol nahm ich an einem besonderen Bergmarathon teil: 42 km und 2500 hm rein bergauf mit Ziel auf der Passhöhe des Stilfser Jochs waren zu absolvieren.

Dabei galt es nicht nur die Kräfte gut einzuteilen, sondern vor allem auch zu versuchen die unendlich scheinenden Serpentinen der Passstraße so entspannt wie möglich anzugehen.

 

Einen Bericht zu diesem Marathon, den ich nach 4:34h auf Platz 16 beenden konnte, gibt es hier.


HochkönigMan Endurance Trail

 

Beim HochkönigMan war ich auf der Langdistanz im Einsatz und schaffte 85km und 5300hm bergauf.

Einen allgemeinen Bericht von uns gibt es hier.


Kalterer See Halbmarathon (31/3/2019)

 

Ein wunderbares Wochenende in Südtirol sollte es werden und obgleich die Vorzeichen nicht allzu gut waren, ist es dann doch erfolgreich geworden. Zunächst war ich lange nicht überzeugt am Kalterer See einen Halbmarathon zu laufen, da eine Entzündung in der Lunge Probleme bereitete.

Dann genoss ich aber mit Nadia zwei Tage im Vinschgau bei der Familie und am Sonntag fuhren wir dann zum Kalterer See. Gemeinsam mit Michael vom Laufteam ging es dann mit dem Startschuss ab auf die Strecke - zweimal rund um den See sollte gelaufen werden, wobei durch die hügelige zweite Hälfte der Strecke doch 150hm bergauf zusammenkamen.

Nach dem Start reihte ich mich gut ein, lief ein konstant hohes Tempo, freute mich über lockere Beine und da es für die Zeit von 1:20h sogar Tempomacher gab lief ich mit diesen und Michael in einer Gruppe.

Nach der ersten Runde war ich sogar alleine mit den Tempomachern unterwegs, musste aber bei Kilometer 14/15 abreißen lassen und konnte das Tempo von den beiden nicht mehr halten. So lief ich dann alleine weiter, versuchte halbwegs gut noch voran zu kommen und vor allem auf den Steigungen nich allzu viel zu verlieren.

Im Ziel war ich aber dann verwundert, denn mit 1:19.51h war ich sogar unter dem angestrebten Limit gewesen und sehr zufrieden mit dem Lauf gewesen. Dass ich in der Altersklasse sogar Dritter wurde und eine Kiste Äpfel und ein Speckbrett gewonnen hatte, erfuhr ich erst im Nachhinein - und erhielt den Preis eine Woche später von meiner Schwiegermutter, die Gott sei Dank vor Ort geblieben war. So war es ein guter erster Test nach der marathonbedingten Pause.


 

 

Sevilla Marathon

 

Der Sevilla Marathon war das erste Highlight des Jahres 2019 und eine unglaubliche Erfahrung. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:44.16h war es ein voller Erfolgt.

 


Crosslauf Ampass (26/1/2019)

 

Der zweite Bewerb des Tiroler Crosslaufcups stand Ende Jänner am Programm: in Ampass in der Nähe von Innsbruck sollte eine 8km-Runde absolviert werden und wieder waren die Bedingungen spannend. Die Temperaturen klar unter dem Gefrierpunkt sorgten prinzipiell für einen harten Boden, aber der halbe Meter frischer Neuschnee bildete eine schwierig zu laufende Strecke.

Dieses Mal hatte ich mir die Laufwoche besser eingeteilt und lief den Crosslauf zwar auch wieder voll aus dem Marathontraining heraus, hatte aber die letzte wirklich harte Einheit zwei Tage vorher absolviert und nicht direkt davor. Außerdem waren neue Crosslaufschuhe an meinen Füßen und so lief ich gleich ein anderes Tempo als beim ersten Crosslauf in dieser Saison los.

Nach ein paar hundert Meter war klar, dass es Platz 3 werden würde, da der Abstand nach hinten recht groß war und die beiden Führenden nur an Ausnahmetagen zu schlagen sein würden. Nach den ersten Kilometern Forststraße im Tiefschnee ging es einen kleinen, steilen Steig empor und hier war neben Gleichgewicht auch die Kraft in den Händen gefragt um langsam im Schnee hinaufzuwaten. Manchmal war an laufen nicht mehr zu denken.

Der letzte Teil machte aber wirklich Spaß, denn es ging stetig bergab und hier konnte ich nochmals alles raushauen und die Beine einfach laufen lassen.

Auch wenn ich nur knapp die Hälfte des Rennens nach vorne Leute sah und sonst immer völlig alleine lief, machte es viel Spaß sich im Schnee auszutoben. Am Ende war ich nach 35 min im Ziel auf Platz 3 und freute mich über ein großes Laugengebäck als Finishermedaille.


Crosslauf Kramsach (12/1/2019)

 

Der Tiroler Crosslauf-Cup 2019 wurde Anfang Jänner mit dem Crosslauf am Reintaler See eröffnet und selbstverständlich war ich am Start. Der Plan war eigentlich es als Tempolauf ins Marathontraining zu integrieren, aber da ich unter der Woche nicht wirklich alle Einheiten unterkriegen konnte, absolvierte ich Freitag Nachmittag einen langen Lauf (35km mit Endbeschleunigung) und war dementsprechend müde in Kramsach beim Rennen dabei.

Zusätzlich hinderlich war der meterhohe Schnee, der teilweise ausgetreten war und für eine extrem tiefe und schwer zu laufende Strecke sorgte.

Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen nach dem Startschuss Gas zu geben und zu versuchen vorne mitzulaufen. Die ersten Plätze waren aber außer Reichweite und ich musste auch Geisler Michael ziehen lassen. So kämpfte ich mich durch die beiden traumhaften Runden, kam am Ende auf Platz4 (über 8 km) und war zufrieden mit dem Tempotraining. Ein wenig wurmte mich das Abschneiden dennoch und der Plan war gleich Crosslaufschuhe zu kaufen für weitere Rennen und nicht mehr ganz so fertig am Start zu stehen das nächste Mal..


Innsbrucker Silvesterlauf (31/12/2018)

 

Traditionell den Jahresabschluss gestalten wir mit der Teilnahme am Innsbrucker Silvesterlauf, bevor es dann in die Feierlichkeiten des Jahresendes geht. Und so war es auch heuer klar, dass ich am Start bei diesem Lauf quer durch die Innsbrucker Innenstadt stand. In diesem Jahr mit einer etwas anderen Strecke, nur mehr 4.6km lang und ein wenig anders gestaltet, aber ansonsten sehr ähnlich.

Aufgrund des Marathontrainings hatte ich aber die Wochen zuvor sehr viele lange Läufe in den  Beinen und war wenig motiviert einen so kurzen Tempolauf zu absolvieren und eventuell keine gute Zeit stehen zu haben. So nahm ich mir selbst Druck weg und lief bereits am Vormittag vor dem Lauf 15km in der Ebene und startete dann mit schweren Beinen in die Belastung hinein.

Von Beginn an konnte ich aber ein gutes Tempo gehen, sah Tom Thalhammer immer vor mir und biss mich langsam an ihn heran, überholte ihn und zog in der zweiten Runde gefühlt das Tempo noch weiter an. So kam ich am Ende als 16. sehr zufrieden ins Ziel und war mit der Zeit von 15:45 min glücklich. Aus dem Training heraus ein toller Lauf.